Klaus Schleusener - Facharzt für Allgemeinmedizin Klaus Schleusener - FA Allgemeinmedizin
Alternative Medizin Alternative Medizin
Akupunktur - Homöopathie - Augenakupunktur Akupunktur - Homöopathie
Praxis Kappler
Hans-Thoma-Strasse 1
76287 Rheinstetten
+49 (0)7242-93 47 0
Menu

Arteriosklerose

verwandte Begriffe: Gefäßverkalkung, Atherosklerose, Makroangiopathie (große Gefäße sind betroffen), Mikroangiopathie (kleine Gefäße sind betroffen)

Arteriosklerose ist eine GefäßerkrankungDie Arteriosklerose ist eine Gefäßerkrankung, die sich über Jahrzehnte entwickelt. In den westlichen Ländern sind die Folgeerkrankungen der Arteriosklerose die häufigste Todesursache! Die Arteriosklerose entwickelt sich viele Jahre völlig symptomlos, deshalb beachtet man sie auch erst, wenn es schon zu einem Herzinfarkt, zur Angina pectoris oder einem Schlaganfall gekommen ist.

Durch Einlagerung von Cholesterin, Fettsäuren und Kalk in die Gefäßwand kommt es zu Verhärtungen dieser Gefäßwand und auch zu einer Verengung der Arterie. Entsprechend kann weniger Blut durch den jetzt geringeren Querschnitt fließen, es kommt zu Durchblutungsstörungen. Anfangs treten diese Durchblutungsstörungen vor allem bei Belastung auf, da dann entsprechen mehr Blut im aktiven Gewebe benötigt wird, das aber durch die Enge der Gefäße nicht ausreichend geliefert werden kann. Bei einem Verschluss der Beingefäße, der sogenannten peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK), kennt der Volksmund den Begriff der Schaufensterkrankheit. In Ruhe hat man keine Beschwerden, wenn man eine gewisse Strecke geht, reicht die Durchblutung nicht mehr aus, es kommt zu Schmerzen in den Beinen (Übersäuerung der Muskulatur, da das Laktat nicht abtransportiert werden kann), man bleibt stehen, schaut ganz unaufffällig die Schaufenster an, und geht dann wieder ein Stück weiter.

Welche Gefäße sind betroffen?

  • Grundsätzlich kann jede Arterie, ob groß (Makroangiopathie) oder klein (Mikroangiopathie) betroffen sein. Aber manche Gefäße und Körperregionen sind häufiger Sitz einer Arteriosklerose.
  • die großen Halsarterien (Arteria carotis communis, Arteria carotis interna): dies kann zum Schlaganfall führen, wenn sich Blutgerinnsel an der durch die Arteriosklerose rauhen Oberfläche bilden und sich Richtung Gehirn lösen. Durch die verminderte Durchblutung des Gehirnes kann es auch zu Konzentrationsstörungen und Gedächtnisstörungen kommen.
  • die Herzkranzgefäße: es kommt zur KHK, zur koronaren Herzkrankheit, mit meist belastungsabhängigen Schmerzen in der Herzgegend (Angina pectoris), zu einer verminderten Herzleistung (Herzschwäche, Herzinsuffizienz), und wenn es ganz schlimm kommt, zum Herzinfarkt.
  • die Bauchschlagader (Aorta): die Aorta kann sich durch die Gefäßwandveränderung stark aufweiten und ein sogenanntes Aortenaneurysma bilden. Dann geht zwar weiterhin genügend Blut in Richtung Beine, aber die brüchige und verhärtete Gefäßwand kann aufreißen.
  • die Beinarterien mit der Folge einer arteriellen Verschlusskrankheit der Beine (pAVK).
  • die arteriellen Gefäße, die die inneren Organe mit Blut versorgen, sind selten betroffen.

Ursache

Die Ursache der Arteriosklerose ist nicht restlos bekannt. Chronische leichtgradige Entzündungsvorgänge, die sog. „silent-inflammation“ scheinen eine große Rolle zu spielen.

Risikofaktoren

Auch wenn die genaue Ursache nicht bekannt ist, die Risikofaktoren die eine Entwicklung einer Gefäßverkalkung begünstigen, sind bekannt.

  • Alter, männliches Geschlecht, genetische Faktoren: da können wir nicht viel machen
  • bei folgenden Risikofaktoren hat eine Korrektur einen gesicherten Effekt
    • Rauchen
    • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
    • tierische Fette ( ? Bedeutung umstritten ?)
  • einen wahrscheinlichen Effekt haben
    • Bewegungsmangel
    • Übergewicht
    • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
    • erhöhtes LDL-Cholesterin und Triglyceride und erniedrigtes HDL-Cholesterin ( ? Bedeutung scheint umstritten ?)
    • und andere

Prophylaxe und Therapie

Bewegung

schon leichte Bewegung kann eine bedeutende Rolle spielen; ca. 20-30 min Spaziergang am Tag, gerne etwas flotter, sind ausreichend. Es muss kein Sport sein. Wenn Sport, dann ist ein leichter Ausdauersport sinnvoll. Aber wie gesagt, auch unsportliche Menschen können sich durch Spaziergänge, oder auch Gartenarbeit, ausreichend Bewegung verschaffen.

Rauchen beenden

Einer der wichtigsten Faktoren, da Nikotin zu einer Gefäßverengung führt. Ganz aufhören funktioniert für viele Menschen besser als langsam reduzieren. Gerne unterstütze ich Sie bei Ihrem Wunsch mit dem Rauchen aufzuhören. Siehe auf der Seite Rauchen aufhören.

Ernährung

Auch wenn, wie unten erwähnt, die Ernährung wenig bis kaum einen Einfluss auf die Höhe des Cholesterinspiegels hat (warum erzählt man uns das eigentlich seit Jahrzehnten?), lässt sich über Ernährung doch z.B. der Blutzucker und das Gewicht positiv beeinflussen. Und über das Gewicht können wir auch eine evtl. „silent-inflammation“ beeinflussen.

Gewicht

Aus gesundheitlicher Sicht sollten wir das Normalgewicht oder auch ein  leichtes Übergewicht anstreben. Als BMI ausgedrückt wäre das ungefähr ein Bereich von BMI 20-27. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Übergewicht und Adipositas.

Mit Hilfe der Akupunktur, der Ernährungsberatung und Naturheilkunde können wir ihren Wunsch das Gewicht zu reduzieren wirkungsvoll unterstützen. Lesen Sie mehr auf der Seiten Abnehmen.

Erkrankungen behandeln

Der Blutzucker und der Blutdruck sollten gut eingestellt sein.

  • Bluthochdruck
  • Blutzuckererkrankung

Stress

Stress ist auch ein Risikofaktor, u.a. erhöht Stress den Blutdruck und auch den Blutzucker.

Hierzu kann ich z.B. Muskelentspannung nach Jacobsen oder auch Qi Gong empfehlen. In der Praxis können wir Akupunktur anbieten, eine Therapie, die sowohl seelisch beruhigend als auch Muskulatur entspannend wirken kann. Die Seite Akupunktur-Info enthält weitere Informationen für Sie.

Cholesterin und Blutfette; Senkung oder nicht?

Die meisten Menschen können ihren Cholesterinspiegel kaum über die Ernährung beeinflussen. Eine Ernährungsumstellung nur aus diesem Grund führt zu Frust und ist meist zum Scheitern verurteilt.

Hier ein Link zu Wikipedia, Seite über Cholesterin, mit einer genauen Darstellung der Cholesterinproblematik im Zusammenhang mit Arteriosklerose und Gabe von Statinen; dort auch viele Studienverweise: http://de.wikipedia.org/wiki/Cholesterin#Cholesterin_und_die_koronare_Herzkrankheit_.28KHK.29

Die einzelnen Folgeerkrankungen der Arteriosklerose, wie Herzinfarkt, Aortenaneurysma etc. erfordern natürlich weitere eigene Therapien, die hier nicht dargestellt werden können.

Folgeerkrankungen der Arteriosklerose

 

  • pAVK = Durchblutungsstörungen der Beine
    Eine gute Behandlungsmöglichkeit hierfür ist z.B. die Oxyvenierung nach Regelsberger. Also eine Sauerstoffbehandlung, deren Ziel die Steigerung der Durchblutung ist.


Klaus Schleusener Facharzt für Allgemeinmedizin Alternative Medizin Akupunkteur - Homöopath Augenakupunkteur

Akupunktur in Karlsruhe

Seit mehr als 20 Jahren bilde ich mich intensiv in Naturheilkunde fort. Mit Vorliebe verwende ich Akupunktur und Homöopathie. Viele Beschwerden lassen sich so mit gutem Ergebnis lindern. Bei Makuladegeneration lege ich Ihnen die »Augenakupunktur nach Boel« ans Herz. Ich mache damit seit Jahren hervorragende Erfahrungen. Dies gilt sowohl für die trockene als auch, für die feuchte Makuladegeneration.

Alternative Medizin Schleusener
Klaus Schleusener
Facharzt für Allgemeinmedizin
Zusatzbezeichnung Homöopathie, Naturheilkunde
Meister der Akupunktur (daegfa)
Schwerpunkt der Praxistätigkeit: Akupunktur - Augenakupunktur nach Boel - TCM - Homöopathie - Raucherentwöhnung

Angestellter Arzt
Praxis Kappler

Hans-Thoma-Str. 1
76287 Rheinstetten

+49 (0)7242-93 47 0

So erreichen Sie mich

Infogespräche am besten vormittags
Montag bis Freitag 7 bis 12Uhr
Nach tel. Vereinbarung

Öffnungszeiten der Praxis Kappler


Rechtlicher Hinweis: Die Informationen ersetzen nicht den Arztbesuch und stellen keine Aufforderung oder Anleitung zur Selbsttherapie dar. Naturheilkunde, Akupunktur und Homöopathie sind schulmedizinisch nicht anerkannt und entsprechen nicht der leitliniengerechten Medizin. Ich übernehme keine Haftung für die Informationen in diesem Artikel.

Karlsruhe - Ettlingen - Stutensee - Rastatt - Ettlingenweier - Karlsbad - Bruchsal - Pforzheim - Rheinstetten - Durmersheim - Bietigheim - Eggenstein - Kandel - Wörth am Rhein - Durlach - Pfinztal - Laudau - Germersheim - Speyer - Walldorf - Wiesloch - Kehl - Bühl - Offenburg - Achern-Baden - Württemberg - Baden-Baden - Stuttgart - Sinsheim - Leonberg - Esslingen