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√úbergewicht und Adipositas

Also: zuviel Gewicht f√ľr die K√∂rpergr√∂√üe.

verwandte Begriffe:

  • Pr√§adipositas
  • Bariatrie: medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Adipositas besch√§ftigt. Eine bariatrische Operation ist eine Operation, bei der z.B. der Magen verkleinert wird, um auf diese Weise abnehmen zu k√∂nnen.

Einig ist man sich, dass ein BMI etwa von 20 bis 26 erfreulich ist. Und √ľber einem BMI √ľber 40 ist die Adipositas sicher ungesund.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Übergewicht zu definieren:

  • BMI: derzeit wohl am meisten verbreitet. BMI= Gewicht in kg / Gr√∂√üe in m 2.
    Kritik: Sportliche Menschen weisen einen hohen BMI auf, sind aber nicht dick.
  • de waist-hip-ratio ist gesundheitlich wichtig. Man mi√üt also den Umfang aus der H√∂he der Taille und der H√ľfte, und rechnet dann das Verh√§ltnis: Umfang Taille Umfang H√ľfte.
  • Umfang der Taille:
BMI
Präadipositas 25-29,9
Adipositas Grad 1 30-34,9
Adipositas Grad 2 35-39,9
Adipositas Grad 3 √ľber 40
  • Bauchumfang: je gr√∂√üer der Bauchumfang, desto h√∂her das Risiko f√ľr z.B. Herz-Kreislauferkrankungen
erhöhtes Risiko hohes Risiko
M√§nner √ľber 94cm √ľber 102cm
Frauen √ľber 80cm √ľber 88cm
  • Taille zu K√∂rpergr√∂√üe (Waist to length ratio)

Adipositas gilt als Risikofaktor

Die Adipositas gilt als Risikofaktor f√ľr verschiedene Erkrankungen, wobei sich f√ľr den BMI von 25-27 in j√ľngster Zeit herausstellt, dass diese Menschen l√§nger leben.¬† “Das Gewicht mit der h√∂chsten Lebenserwartung.” Aber der Bauch muss schlank sein, sonst steigt das Risiko f√ľr Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes. Also scheint schlank und rank nicht immer von Vorteil. Wie so oft sind die Studienergebnisse nicht unwidersprochen.

Ursachen f√ľr Adipositas

Die Ursachen der Adipositas kann man einteilen in Lebensstil, genetische Ursachen und andere. Wichtige Ursachen f√ľr die Adipositas sind:

  • √úberern√§hrung

  • Bewegungsmangel

  • Stoffwechselerkrankungen

    • wie Schilddr√ľsenunterfunktion (Hypothyreose)
  • ung√ľnstige Ern√§hrung:

    • spannend: Fruchtzucker (Fructose, aus Obst, Honig etc.) beeinflusst den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel (Studie an M√§usen) und wird auch beim Menschen viel schneller in Fett umgewandelt als Traubenzucker (Glukose). Auch scheint Fructose die Fettsynthese (Lipogenese) zu stimulieren, so dass vermehrt Fette aus der Nahrung ins Gewebe eingelagert wird. Lesen Sie mehr zu: Fruchtzucker (Fructose), Fructoseintoleranz
  • Ern√§hrungsverhalten

    • (Essen/Naschen als Zuwendungsersatz)
  • Schlafmangel, Nachtarbeit

  • genetische Disposition

Manches davon kann man √§ndern, manches nicht. Die genetische Disposition kann man nicht √§ndern, Arbeitsbedingungen wie Nachtarbeit m√∂glicherweise auch nur bedingt. Im wesentlichen entsteht eine Adipositas durch das Mi√üverh√§ltnis von Energieaufnahme zu Energieverbrauch. Die √ľberfl√ľssigen Kalorien werden leider nicht ausgeschieden sondern “f√ľr den Notfall” gespeichert, und zwar als Fett. Bedenklich ist besonders das Bauchfett(viszerales Fett), dann dieses viszerale Fett sieht nicht nur unsch√∂n aus, sondern produziert auch Entz√ľndungsstoffe. Es kann zur sogenannten “silent inflammation” kommen.

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Und schon wissen Sie, ob sie etwas mehr f√ľr Ihre Gesundheit tun sollten.

Erkrankungen durch Adipositas

Ab welchem BMI wirklich die Lebenserwartung sinkt, ist noch nicht ganz klar. Vor ein paar Jahren dachte man, jedes √úbergewicht √ľber BMI 25 ist schlecht. Dann kamen Untersuchungsergebnisse die dem BMI-Bereich von 25-27 die h√∂chste Lebenserwartung zusprachen, eine k√ľrzliche Metaanalyse kommt zum Schluss, dass die Lebenserwartung erst ab einem BMI von √ľber 35 sinkt. [pullquote]Adipositas erh√∂ht das Risiko …[/pullquote]Kann ja aber auch sein, dass es sich mit einem schlanken K√∂rper (sagen wir gro√üz√ľgig unter BMI 28) zwar nicht l√§nger aber ges√ľnder und leichter lebt.

Die Adipositas erh√∂ht das Risiko f√ľr verschiedene Erkrankungen

  • Metabolisches Syndrom

    • bestehend aus: Bluthochdruck, vermehrtes Bauchfett, erh√∂hte Fettwerte(Hyperlipid√§mie, Hypercholersterin√§mie, Hypertriglycerid√§mie), erh√∂hte Insulinresistenz, die auf Dauer wiederum zu Diabetes Typ 2 f√ľhrt.
  • Herz-Kreislauferkrankungen(kardiovaskul√§re Erkrankungen)

    • KHK(koronare Herzkrankheit, Angine pectoris, Herzinfarkt(Myokardinfarkt), Herzschw√§che
  • Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit, “Alterszucker”)

  • Tumorerkrankungen

  • Nichtalkoholische Fettleber, Nichtalkoholische Hepatitis

  • Gelenk- und R√ľckenschmerzen

  • verminderte Zeugungsf√§higkeit

    • ( pro 9kg Gewichtszunahme, 10% geringere Zeugungsf√§higkeit)

Therapie; Was tun bei Adipositas?

Hier gibt es viele Programme, Veröffentlichungen und gutgemeinte Ratschläge und nochmehr Patienten.

  • Medikamente
    • Orlistat, L112
  • operative Ma√ünahmen
    • operative Bauchfettentfernung
    • Magenverkleinerung
    • Verkleinerung des Magenvolumens durch einen Ballon oder einen Ring
  • Ern√§hrung, Di√§t
  • Low-fat
  • Low-carb

Meine Meinung zur Therapie

Medikamente und operative Maßnahmen können bei extremer Adipositas eine Hilfe sein.

Low-fat: halte ich als Ern√§hrung auf Dauer f√ľr fragw√ľrdig. Wir brauchen Fette zum Aufbau von Zellmembranen. Ausserdem scheint Low-carb mindestens ebenso effektiv und dabei schmackhafter zu sein.

Low-carb: Scheint mir das g√ľnstigste zu sein. Kohlenhydrate sind reine Energietr√§ger, werden vom K√∂rper nicht zum Strukturaufbau ben√∂tigt. Man kann also mit wenig Kohlenhydraten dauerhaft problemlos leben. Ein paar Kohlenhydrate ben√∂tigt unser K√∂rper. Unser Gehirn kann seinen Stoffwechsel zwar weitgehend auf Ketonk√∂rper umstellen, ben√∂tigt aber etwas Glukose. Die kann der Organismus zwar selbst Synthetisieren, aber wozu sollen wir uns die Arbeit machen m√∂glichst alle Kohlenhydrate wegzulassen, und unser K√∂rper macht sich dann die Arbeit die m√ľhevoll weggelassenen Kohlenhydrate selbst aufzubauen. Das ist un√∂konomisch.

Wichtig ist: es muss schmecken.


Klaus Schleusener Facharzt fŁr Allgemeinmedizin 
Alternative Medizin
Akupunkteur - HomŲopath 
Augenakupunkteur

Akupunktur in Karlsruhe

Als Arzt für Allgemeinmedizin habe ich lange Erfahrung mit der Schulmedizin und psychosomatischer Medizin. Darüber hinaus bilde ich mich seit über 20 Jahren intensiv in verschiedenen Akupunkturmethoden, traditioneller chinesischer Medizin (TCM), klassischer Homöopathie und Naturheilkunde weiter.

Alternative Medizin Schleusener
Klaus Schleusener
Facharzt für Allgemeinmedizin
Zusatzbezeichnung Homöopathie, Naturheilkunde
Meister der Akupunktur (daegfa)
Schwerpunkt der Praxistätigkeit: Akupunktur - Augenakupunktur nach Boel - TCM - Homöopathie - Raucherentwöhnung

Rechtlicher Hinweis: Die Informationen ersetzen nicht den Arztbesuch und stellen keine Aufforderung oder Anleitung zur Selbsttherapie dar. Naturheilkunde, Akupunktur und Homöopathie sind schulmedizinisch nicht anerkannt und entsprechen nicht der leitliniengerechten Medizin. Ich übernehme keine Haftung für die Informationen in diesem Artikel.
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